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Wir freuen uns sehr, dass unsere Partnerschaft mit der Schillerstrasse von KulturKontakt Austria ausgewählt wurde und wir eine von 10 Teams österreichweit sind, die in den nächsten Jahren die gemeinsame Kulturarbeit erproben.
p[ART] – PARTNERSCHAFTEN ZWISCHEN SCHULEN UND KULTUREINRICHTUNGEN
KulturKontakt Austria (http://www.kulturkontakt.or.at/ ) schrieb im März 2009 erstmals das Programm p[ART] – Partnerschaften zwischen Schulen und Kultureinrichtungen aus.
Im Rahmen des Programms p[ART] arbeiten je eine Schule und eine Kultureinrichtung in Form einer mehrjährigen Partnerschaft kontinuierlich zusammen und finden so Zugang zur jeweils anderen Lebenswelt. Ziel ist es, langfristige und nachhaltige Partnerschaften zwischen Schulen und Kultureinrichtungen zu initiieren und zu etablieren.
Gegenseitiges Kennen Lernen, Austauschen, hinter die Kulissen schauen, einander besuchen, gemeinsam Ideen entwickeln sind die Basis für mehrjährige Kooperationen und stehen am Beginn jeder Partnerschaft.
p[ART] geht über punktuelle Projekte hinaus, ist vielmehr eine Begleitung auf dem Weg, beispielsweise ein eigenes Schulprofil zu entwickeln, SchülerInnen Einblicke in die künstlerische Produktion zu ermöglichen oder die Kultureinrichtung als Arbeitsplatz zu zeigen. Kultureinrichtungen wiederum bekommen Einblicke aus erster Hand in die Alltagssituation an Schulen, erfahren mehr über ihre Publikumsgruppen Kinder und Jugendliche und können in Folge ihre Programme auch zielgruppengerechter und partizipativer gestalten.
Aus einer Fülle von 142 Einreichungen wurden 10 Partnerschaften österreichweit ausgewählt. Wir freuen uns sehr darüber, dass das Gymnasium Schillerstrasse gemeinsam mit dem Theater am Saumarkt dabei ist.
Die Projektpartnerschaft im Rahmen von p(Art) dauert drei Jahre, die finanziell unterstützt und von KulturKontakt Austria evaluierend und beratend begleitet wird.
Wir freuen uns sehr auf diese Herausforderungen und versuchen gemeinsam neue Wege der Kulturvermittlung und gemeinsamen Kulturarbeit zu erproben und in den nächsten Jahren umzusetzen.

„Die Zusammenarbeit zwischen Gymnasium Schillerstraße und Theater am Saumarkt wird im Rahmen des Programms p[ART] – Partnerschaften zwischen Schulen und Kultureinrichtungen durchgeführt und von KulturKontakt Austria unterstützt.“
 
 
Gymnasium Schillerstraße & Theater am Saumarkt
2009 - 2012
p(ART) auf Facebook

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Gymnasium Schillerstraße & Theater am Saumarkt
Ab März 2010
NEUES LOGO für p(ART)


 
Gymnasium Schillerstraße & Theater am Saumarkt
16.03.2010
p(ART) Logowettbewerb - PreisträgerInnen

Zu Beginn des Jahres wurde nach einem Logo gesucht, das die Zusammenarbeit zwischen Gymnasium Schillerstraße und Theater am Saumarkt auch visuell unterstützten soll. Ein Wettbewerb ermittelte die besten p(ART) Logos, die sowohl die Partnerschaft symbolisieren als auch dementsprechendes „Aufsehen“ erregen sollten. Unter der Anleitung von Frau Prof. Margrit Tschavoll erarbeiteten die SchülerInnen der 6a Klasse eine Reihe sehr reizvoller graphischer Zeichen. Sie wurden im Foyer der Schule ausgestellt und so allen SchülerInnen bekannt gemacht. Diese waren dann aufgerufen ihre Wahl zu treffen und ihr Lieblingslogo zu küren.
Am Dienstag, 16. März, wurden nun die PreisträgerInnen bekannt gegeben und die Preisverleihung im Theater am Saumarkt feierlich „über die Bühne“ gebracht:
Sabine Blenk erhielt für eine sehr schöne Komposition schwarzer Buchstaben mit einer besonders ansprechenden Farbgebung den ersten Preis. Der zweite Preis ging an Vanessa Madlener, der dritte Preis an Martina Politsch, beide für sehr schlichte, in schwarz-weiß gehaltene Logos, die aber in ihrer Eindrücklichkeit überzeugten.
Das neue Logo wird nun für die gesamte Kommunikation, zwischen der Schule und der Kultureinrichtung wie auch gegenüber einer interessierten Öffentlichkeit, Verwendung finden. Als neue p(ART)-Kommunikationsplattform wurde eine Facebook-Seite eingerichtet, die von SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und Saumarkt- Mitgliedern gemeinsam mit Informationen, Texten, Fotos und Filmen befüllt und in Zukunft zum Austausch und zur Diskussion intensiv genutzt werden sollen.
Besuchen Sie p(ART) auf Facebook: http://www.facebook.com/group.php?gid=283052648846


 
GyS-Schillerstraße & Saumarkt
9. März 2010
WELTENWANDERUNG - EINE VERRÜCKTE IDEE?

Macht eine Weltenwanderung überhaupt Sinn? Nur wandern oder salopp gesagt „durch die Welt latschen“ und sich dadurch den Unterhalt finanzieren? Wozu? Was denkt man sich dabei? Hat man Angst? Ist da nicht zu viel Risiko dabei?
Gregor Sieböck wählte für sein gerade erst erschienenes Buch bzw. die Vortragsreihe den Titel „ Der Weltenwanderer“. Gerade mal ca. 30 Jahre alt, hat er bereits fast 20.000 km in den Füßen bzw. unter den Schuhsohlen abgespult. Ausgangspunkt für seine unglaubliche „Reise“ war/ist sein Geburtsort Bad Ischl im südlichen Oberösterreich.
Zuerst versuchte er sich in Europa und legte auf Anhieb gleich einmal 3.000 km und etwas mehr zurück. Der Jakobsweg war gewissermaßen „zum Einlaufen, zum Ausprobieren“ oder die „Vorbereitung“ auf die Herausforderungen in anderen Kontinenten, wie Gregor Sieböck es bezeichnete.
Wie viel Gepäck brauche ich eigentlich für meine Wanderung? „Wie viel brauche ich in meinem Leben?“ läßt sich davon für ihn als zentrale Frage ableiten. Wie weit bin ich für meine Entscheidungen selbst verantwortlich und wie viel Sicherheit kann/will ich in meinem Tun und Handeln erwarten?
Gregor Sieböck hat genügend Zeit, um sich (diese) Fragen zu stellen. Wochen ja Monate lang ging es quer durch Europa von Ost nach West (z. B. Finisterre – „das Ende der Welt“), von Nord nach Süd bzw. umgekehrt.
Dann von Südamerika (Patagonien) nach Nordamerika (Kalifornien), den Inkaweg im Hochland, den Highway entlang am Pazifik; sogar von Russland quer durch Japan und schließlich Neuseeland.
Einfach leben – eine Schale Reis, ein Teller Bohnen, frisches Gemüse oder Obst. Wohnen unterm Sternenzelt oder in einer einfachen Unterkunft. Besitz? Geld? Warum soll ich Güter zusammenraffen, damit ich reich bin?
Die Umwelt bewusst wahrnehmen, in sich hinein hören. Tagelang mit sich selbst beschäftigt sein, Fragen stellen und Antworten suchen. Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Kulturen wertvoll und Horizont erweiternd betrachten und letztlich doch wieder in der Heimat Österreich zu landen. Aber nicht allzu lange, denn eigentlich „ist der Weg das Ziel“.
SchülerInnen der 7. und 8. Klassen sowie die BegleitlehrerInnen des GYS bedanken sich bei Gregor Sieböck für seine ganz persönlichen, hoch interessanten und zum Nachdenken anregenden Ausführungen.
Ein großes Lob an die Moderatorinnen Nurdan Simsek und Golalei Rasoul, welche souverän durch die Veranstaltung führten.
Ein Dankeschön auch an Sabine Benzer, stellvertretend für das TaS, dass diese Veranstaltung im Rahmen der p(ART) Kulturvermittlungspartnerschaft zwischen Gymnasium und Saumarkt am Dienstag 09. März 2010 durchgeführt werden konnte.

Prof. Walter Pfister


 
p(ART)